Weitere Lockerungen seit Montag

Weitere Läden dürfen öffnen, auch Kosmetik- und Tatoo-Studios und Massagesalons. Sachsens Wirtschaftsminister macht Gastronomen Hoffnung.

Seit heute gelten in Sachsen einige neue Regeln in der Corona-Krise. Ein kurzer Überblick:

Die Kontaktbeschränkung wurde minimal erleichtert: Erlaubt ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum mit Angehörigen des eigenen Hausstandes sowie mit einer weiteren nicht im Hausstand lebenden Person und, das ist neu, deren Partnerin bzw. Partner. 

Öffnen dürfen zusätzlich seit heute: Gedenkstätten, Museen, Zoos, die Bibliotheken zur Ausleihe, Ausstellungen, Galerien. In geschlossenen Räumen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Öffnen dürfen Fahrschulen. Allerdings dürfen sie noch keine Fahrstunden und praktische Fahrprüfungen für PKW anbieten. 

Spielplätze und Außensportstätten dürfen benutzt werden, wenn Abstandsregeln und Hygienevorschriften eingehalten werden. 

Einkaufszentren müssen zur Öffnung Konzepte vorlegen, die mit dem Gesundheitsamt abzustimmen sind. Möbelhäuser dürfen zusätzlich öffnen. Für den Einzelhandel ist weiterhin eine Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern erlaubt, die nunmehr auch durch Absperrung oder ähnliche Maßnahmen geschaffen werden kann.

Öffnen dürfen künftig Friseure und artverwandte Dienstleistungen, wenn sie besondere Schutzmaßnahmen für Kunden und Beschäftigte anwenden. Gaststätten, Hotels und Beherbergungsbetriebe bleiben geschlossen.

Die neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung tritt am 4. Mai 2020 in Kraft und gilt bis einschließlich 20. Mai 2020. Details auf sachsen.de

Hoffnung für Gastronomen

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) erklärte am Sonntag, wenn es die Entwicklung der Infektionszahlen zulasse, solle eine Öffnung der Außenbereiche für Gastronomie unter strengen Auflagen schon ab 15. Mai möglich sein. Ob dieser Vorschlag umgesetzt wird, entscheidet sich voraussichtlich am Mittwoch. Dann gibt es die nächste Konferenz der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin.

Das Wirtschaftsministerium entwickelt derzeit mit dem Kulturministerium einen Stufenplan für die Umsetzung.

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