Trödeln ist weiblich …

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Es ist Sonnabend, Frühling und Sonnenschein … fast ein bisschen zu warm zum Trödeln. Ich betreue die Stände an der Sauerkrautfabrik. Die freundliche Maklerin hat mir die Gitter aufgeschlossen und ein kräftiger Bursche hilft, das Grundstück für die Trödler zu öffnen. Zwischen 14 und 15 Uhr karren die Trödler, darunter einige bekannte Gesichter und ein Lokalpolitiker, ihren Kram heran. Ich hab so meine Zweifel, ob sich das alles verkauft, aber gut.

Bunte Ecke

Bunte Ecke

Als alle ihre Stände aufgebaut haben, drehe ich eine Runde durch die trödelnde Neustadt. Überall gibt es Plunder, Krims und auch Kram. Bestimmt war auch das eine oder andere Schnäppchen dabei, ich habe es leider nicht gefunden. Doch eins fällt mir auf. Während beim Aufbau noch die eine oder andere helfende männliche Hand dabei war, stehen nun an den Ständen überwiegend Damen. Und das Verkaufen scheint auch gar nicht so wichtig zu sein. Da wirt getratscht und geratscht, Kochrezepte ausgetauscht und Kinderprobleme diskutiert.

Nach einem kleinen Ausflug in die Nachbarschaft zum Ottostraßenfest kehre ich zurück, kurz vor 20 Uhr haben die meisten ihre Stände abgebaut und den größten Teil ihres Trödels wieder eingepackt, die Stimmung ist gut und wird durch den um die Ecke ziehenden Spielmannszug noch verstärkt. Meine Trödler wollen auch im Herbst wieder dabei sein.

Mit insgesamt 140 Ständen war der 2. Haus- und Hofflohmarkt ein bisschen größer als der erste im Herbst und konnte sich auch gegen die Konkurrenz gut behaupten.

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